Repressionen in Verbindung mit dem Demogeschehen am 18.03.2017

Um den 18.03.2017 und natürlich ganz besonders an diesem Tag kam es zu einer ganzen Fülle von Repressionen gegen politisch aktive Menschen.

Uns wurde von polizeilichen Kontrollen wegen angeblicher „Gefahrengebiete“ berichtet, Hubschrauber der Cops kreisten wohl mehrfach im Tiefflug über Projekte und es soll offene und verdeckte Obeservationen durch Cops und ihre zivilgetarnten Kolleg*innen gegeben haben. Auffällig war auch, dass die Cops vor allem gegen Jugendliche vorgegangen sind und diese durch Gewahrsamnahmen, Kontaktsperren, ed-Behandlungen und Ungewissheit über den Entlassungszeitpunkt offenbar einschüchtern und von weiteren Aktionen abschrecken wollen. Auch die Art und Weise des Vorgehens soll brachialer und unverhältnismäßiger als sonst gewesen sein (ed-Behandlung beim Tatvorwurf Plakatieren u.ä.).

U.a. der EA sammelt  Informationen hierzu, um einen Überblick zu bekommen. Gegen einige Maßnahmen lohnt es sich evtl. aktiv zu werden. Wenn auch ihr von Repressionen betroffen wart, lasst euch keine Angst einjagen, sondern schreibt ein Gedächtnisprotokoll und meldet euch bei uns per verschlüsselter mail oder in der Sprechstunde. Ihr könnt euch auch an die Out-of-Action-Gruppe wenden (Out of Action, Eisenbahnstraße 125, Leipzig, https://outofaction.blackblogs.org/ Gesprächsangebot jeden 1. Montag im Monat von 19:00-20:30 Uhr).

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