Links & weiteres


Out of Action – Emotional First Aid
ist eine Gruppe von Aktivist*innen, die über die psychischen Folgen von Repressionen und Gewalt im Kontext von linkem politischen Widerstand informiert. Sie bieten emotionale erste Hilfe für betroffene Einzelpersonen und Gruppen an und unterstützen einen solidarischen Umgang miteinander auch durch Informationsveranstaltungen.
Aktuell ist das offene Gesprächsangebot bis auf weiteres pausiert.
Ihr erreicht die Gruppe unter outofaction-leipzig[at]nadir[punkt]org, den pgp-Key findet ihr hier.


CopWatch Leipzig
informiert über die Waffenverbotszone, institutionellen Rassismus, Racial Profiling und wie man* in eine Kontrolle intervenieren kann. Außerdem gibt es Links zu nützlichen Websites und zu einer interaktiven Karte, auf der Polizeiaktivitäten gemeldet werden können.


Freiheit für Lina
Am 05.11.2020 führte die Generalbundesanwaltschaft einen Einsatz gegen AntifaschistInnen in Leipzig durch. Für Eine von ihnen hatte das LKA einen Haftbefehl mitgebracht, mit welchem sie die Person in Untersuchungshaft nahmen.
Den Beschuldigten wird vorgeworfen an mehreren Angriffen auf Faschisten beteiligt gewesen zu sein, beziehungsweise Selbige geplant und vorbereitet zu haben. Ergänzt wird das Ganze durch den obligatorischen Vorwurf, eine kriminelle Vereinigung nach § 129 StGB gegründet zu haben, deren Ziel es sein soll “Angriffe gegen Personen der Rechten Szene durchzuführen”.


Solikomitee Luwi71
Nachdem am 02.09.2020 die Luwi71 geräumt wurde, wurden bei der Sponti dagegen am Folgetag 22 Menschen festgenommen.Für Repressionen im Kontext der Luwi71-Räumung und anschließender Demo hat sich ein Solikomitee gegründet. soliluwi71[at]riseup[punkt]net


B-Team
Am 10.06.2020, gegen 06:00 Uhr morgens, kommt es in Leipzig Connewitz zu mehreren Hausdurchsuchungen. In fünf Fällen lautet der vorgeschobene Tatvorwurf zur Begründung von Razzien und DNA-Abnahmen: „erheblich schwerer Landfriedensbruch in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung in fünf tateinheitlichen Fällen“. Konkret wird unseren Genoss*innen von den Behörden unterstellt im Februar 2020 fünf Neonazis am Bahnhof in Wurzen körperlich angegriffen zu haben, welche sich zu dieser Zeit auf dem Rückweg vom Neonaziaufmarsch aus Dresden befanden.
Am 23.10.2020 stellt das Landgericht Leipzig die Rechtswidrigkeit der Durchsuchungen und DNA-Entnahmen in zwei Fällen fest. Am 08.12.2020 wird das Verfahren gegen den ersten der fünf Beschuldigten nach § 170 II StPO eingestellt.


Solidaritätskomitee 31.12.
Das Solidaritätskomitee 31.12. hat sich nach den Ereignissen in der Silvesternacht 2019/2020 am Connewitzer Kreuz zusammengefunden.
solidaritaet3112[at]riseup[punkt]net , PGP-Key gibts hier.
Seitdem sitzt Kevin im Knast. Ihr könnt ihm schreiben:

Kevin J.
Buch-Nr. 9/20/7
JVA Leipzig
Leinestr. 111
04279 Leipzig

Solidaritätskomitee #le1007
In der Nacht vom 9.7.2019 ist eine Person aus der Hildegardstraße in Leipzig abgeschoben worden. Dies war nur unter massivem Gewalteinsatz der Polizei gegen ihn und die 500 Demonstrierenden möglich, die sich spontan versammelten, um die Abschiebung zu blockieren und zu verhindern.
Wir sind Anwohner*innen und Personen aus linken Gruppen, die sich zusammengeschlossen haben, um mit den Folgen der Antiabschiebeproteste gemeinsam umzugehen.